Frauen in Führungspositionen

Der Blog mit Tipps, Tricks und Produkten für (angehende) Führungsfrauen.

Kategorie: Interview (Seite 1 von 2)

Interview: Sarah-Kristin Bohlmeier (CEO & Gründerin teambay)

Titel Sarah-Kristin Bohlmeier teambay

„Die größten Schwierigkeiten lagen bei mir selbst.“

Das Thema Human Resource (kurz HR) gilt als typisches Arbeitsgebiet von Frauen. Und obwohl immer mehr männliche Kollegen nach Verbesserungen im Personalmanagement streben, wird die HR-Abteilung zumeist unterschätzt.

Eine, die sich das zu Nutze gemacht hat, ist Sarah-Kristin Bohlmeier. Denn dank Studium und Erfahrungen in leitender Position von mittelständischen Firmen und Konzernen hat Bohlmeier ihr eigenes Unternehmen gegründet. teambay – eine Online-Software für die regelmäßige Kommunikation mit den Mitarbeitern, rund um Themen wie Zufriedenheit, Produktivität und Arbeitsbeziehungen.

Im Interview verrät uns Sarah-Kristin Bohlmeier, warum Feedback in der Arbeitswelt wichtiger denn je ist. Sie gibt einen Einblick in die Probleme von Gründern und nennt uns ihren Rat, dank welcher Vorbereitung sie viele Projekte durchgesetzt und nur selten Gegenwind erhalten hat.

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Interview: Tina Jürgens (CEO zebra-audio.net)

Interview Tina Jürgens Titel
© Camille Blake

„Lasst Euch nicht einschüchtern!“

Podcasts erleben aktuell einen wahren Boom. Eine, die darin mitmischt und einen erheblichen Anteil daran hat, dass Podcast-Neulinge ihre Hörer finden, ist Tina Jürgens. Denn sie ist CEO von zebra-audio.net, ein 360°-MultiPodcastNetzwerk, dass den gesamten Weg eines Podcasts von der Idee bis zur Vermarktung unterstützt.

Tina Jürgens selbst arbeitet schon seit vielen Jahren in der Medienbranche und hat sich dort einen Namen gemacht. Sie war u.a. für große Medienhäuser wie Süddeutsche Zeitung, Axel Springer und zuletzt für den Bayerischen Rundfunk tätig.

Im Interview mit uns erzählt sie, welche drei 50 Podcasts zu ihren Favoriten gehören, dass Frauen sich ihres Wertes bewusst sein sollten und warum der Karriereweg auch mal weh tun muss.

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Interview: Natascha Engler (Groupon)

Interview Natascha Engler

„Jeden Montagmorgen frage ich mich, ob mein Job noch Spaß macht!“

Sie beschreibt sich selbst als hoch motivierte Führungskraft und das zeigt sie ihrem Gegenüber innerhalb der ersten paar Minuten. Natascha Engler könnte eigentlich zur Generation Y gehören. Eine äußerst vielfältige berufliche Laufbahn, flexibles Handeln gepaart mit dem Anspruch des „Out of the box“ – Denkens sind nur einige Eigenschaften, die auf sie zutreffen.

Aktuell ist Natascha Engler Leiterin des “Travel”-Segments bei Groupon. Zuvor gründete sie bereits eine Unternehmensberatung, arbeitete als Business Development Managerin bei der Lufthansa in Singapur und war Teil des Sales-Teams Etihad Airways.

Im Interview mit uns nennt sie wichtige Ratschläge, um in der modernen Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Darüber hinaus motiviert sie erfolgshungrige Mütter und gibt Tipps, wie jede Frau sich ein einfaches aber effektives Netzwerk bauen kann.

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Interview mit Dr. Kim Nilsson (Gründerin & CEO Pivigo)

Dr. Kim Nilsson Titel

„Junge Mädchen benötigen Vorbilder!“

Es muss nicht immer das BWL-Studium sein um eine erfolgreiche Gründerin zu sein. Eindrucksvoll bewiesen hat dies Dr. Kim Nilsson. Die gebürtige Schwedin ist promovierte Astrophysikerin, doch als sie in die Wirtschaft wechseln will, hagelt es Absagen. Als sie den Grund dafür ausfindig macht, gründet sie das Unternehmen Pivigo um andere Datenwissenschaftler genau vor dieser Situation zu bewahren.

Pivigo bringt Firmen und Datenwissenschaftler zusammen. Seit der Gründung hat Nilsson viele Preise und Auszeichnungen erhalten. Darunter u.a. als Rising Star unter den Top 100 Influencers of Big Data in Großbritannien, wo sie zusätzlich ein Mitglied der Data Skills Taskforce der Regierung ist.

Im Interview erzählt uns Dr. Kim Nilsson, wie man auch als Wissenschaftlerin erfolgreich gründet, wie wichtig weibliche Vorbilder sind und warum Lesen das eigene Netzwerk erweitert.

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Interview: Monica Pocasangre (Senior Marketing Manager adlicious)

„Frauen müssen sich gegenseitig unterstützen!“

Als 18 Jährige beschließt Monica Mejia Pocasangre ihr Heimatland El Salvador zu verlassen um in Deutschland ein Studium zu beginnen. Heute, sieben Jahre später, ist Monica bei der Mediaagentur adlicious als Senior Marketing Managerin tätig. Ihr Tätigkeiten umfassen u.a. das Brand Marketing und Brand Innovation. In ihrem Job ist sie täglich mit ihrem Team auf der Suche nach neuen Tools und Lösungen für die AdTech-Kunden des Unternehmens.

Im Interview erzählt sie uns, wie sie es geschafft hat in so kurzer Zeit eine Führungsposition in der Tech-Branche einzunehmen. Darüber hinaus nennt sie ihre Favoriten der besten Apps für die erfolgreiche Durchführung digitaler Projekte und erläutert ihre Lösung für ein gutes Arbeitsklima.

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Interview: Nelly Kostadinova (Gründerin & CEO Lingua-World)

Nelly Kostadinova Titel
Foto: Bernd Pütz

„Niederlagen akzeptieren, zelebrieren und daraus lernen!“

Sie ist das Paradebeispiel einer erfolgreichen Selfmade Unternehmerin. Mit nicht viel mehr als ihren Papieren kommt Nelly Kostadinova 1990 aus ihrer Heimat Bulgarien nach Deutschland, erkennt in ihrer Arbeit als Dolmetscherin einen Bedarf und gründet daraufhin ihr Übersetzungsbüro Lingua-World. Der Werdegang ihrer Firma in den nächsten Jahren bis heute lässt sich als reine Erfolgsgeschichte definieren. Denn mit 19 Standorten und über 10.000 freien Übersetzern weltweit, gibt es keine Sprache, kein Dialekt und auch keinen zu zu anspruchsvollen Text, den Lingua-World nicht übersetzen kann.

Unternehmerin, Speakerin, Buchautorin

Neben ihrer Tätigkeit als Gründerin und CEO tritt Nelly Kostadinova immer wieder als Speakerin auf und hat darüber hinaus über ihre Geschichte in ein Buch verfasst. In „Ein Koffer voller Wollen“ beschreibt sie nicht nur ihren Lebenslauf, sie gibt auch tiefe Einblicke zu Themen wie Niederlagen, Auslandsstandorte, Netzwerke oder Marketing. Dabei verliert sie nie den praktischen Background, da sie in jedes Thema zunächst mit einem Beispiel aus ihrem Arbeitsleben eintaucht. Zusätzlich bekommt der Leser hilfreiche Tipps und erhält Informationen und Adressen zu besonderen Schwerpunkten.

Im Interview mit dem Blog „Frauen in Führungspositionen“ gibt uns Nelly Kostadinova einen Einblick in ihren Lebenslauf, nennt Tipps um die eigene Energie hoch zu halten und erläutert, wie sie es schafft in steten Kontakt mit den (länderübergreifenden) Mitarbeitern zu stehen.

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Interview: Jürgen Zulley (Schlafforscher)

Jürgen Zulley Titel Schlafforscher

„Zu wenig Schlaf macht krank, dumm und dick!“

Er ist einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Schlafforscher Deutschlands. Prof. Dr. Jürgen Zulley, Diplom-Ingenieur und Diplom-Psychologe sowie Professor für Biologische Psychologie war vor seinem Ruhestand über 45 Jahre auf den Gebieten Schlafforschung, Chronobiologie und Klinischen Psychologie tätig.

Er führte zahlreiche Schlafuntersuchungen durch, entdeckte so die Zusammenhänge zwischen dem Schlaf und biologischen Rhythmen und konnte die große Bedeutung von Mittagsschlaf dank seiner Tagschlafuntersuchungen belegen.

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Interview: C. Eilles-Matthiessen (Konfliktcoach & Autorin)

Claudia Eilles-Matthiessen Titel
Es muss nicht immer reden sein

„Die Stärken der Frauen bei der Konfliktlösung“

Das richtige Verhalten in Konflikten – oftmals ein Problem für viele Frauen im Beruf. Denn trotz intensiver Gesprächsvorbereitung fällt es uns schwer, unsere Meinung klar zu äußern. Das Resultat ist dann meist ernüchternd. Um den Konflikt zu lösen oder gar nicht erst eskalieren zu lassen, lenken wir mit unseren Forderungen viel zu früh ein. Schlußendlich fühlen wir uns dadurch als Verlierer und müssen uns die Niederlage auch noch selbst zuschreiben, weil wir uns nicht klar positioniert haben.

Claudia Eilles-Matthiessen kennt diese Situationen. Als Konfliktcoach hilft sie Menschen oder ganzen Abteilungen ihr eigenes Konfliktverhalten zu verbessern um so eine entsprechende Konfliktlösung der Beteiligten sicher zu stellen. Dabei spielt die eigene, subjektive Handlung gemeinsam mit der emotionalen Haltung jedes Einzelnen eine große Rolle – und verhindert dadurch oftmals das kurzfristige Finden einer passenden Lösung für alle Beteiligten.

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Interview: Jennifer Kettemann (CEO Rhein-Neckar Löwen)

Titel Kettemann
© Copyright: AS Sportfoto / Soerli Binder, www. as-sportfoto.de,

„Man muss als Frau etwas mehr beweisen!“

Handball ist nach Fussball die zweitpopulärste Sportart in Deutschland. Die Bundesliga gehört dabei zu den stärksten Ligen im Welthandball und auch die Erfolge der Nationalmannschaft haben sicherlich zur gesteigerten Popularität beigetragen. Anders als zum Fussball überzeugen die Handballer durch Leistung anstelle von medialen Ausflüchten, sie spielen körperlich hart aber fair und wirken außerhalb des Parketts sehr bodenständig.

Zu den besten deutschen Vereinen gehören die Rhein-Neckar Löwen. 2016 wurden sie das erste Mal deutscher Meister und verteidigten im Jahr darauf ihren Titel. Der Supercup wurde genauso gewonnen wie der DHB-Pokal. Zusätzlich stellen die Rhein-Neckar Löwen viele Nationalspieler, die in ihrer Heimat mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden.

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Interview: Dr. Rita Knobel-Ulrich (Autorin & Filmemacherin)

Knobel-Ulrich Titel

„Auch Väter können gut und hingebungsvoll für ihre Kinder sorgen“

Seit mehreren Jahrzehnten gehört Dr. Rita Knobel-Ulrich zu Deutschlands erfolgreichsten Autorinnen und Filmemacherinnen. Neben zahlreichen Nominierungen u.a. für den Grimme-Preis oder den Deutschen Fernsehpreis gewann sie zweimal den Goldenen Kompass. Dr. Knobel-Ulrich reist für ihre Dokumentationen durch Sibirien, begleitet Prostituierte um dem Zuschauer den modernen Menschenhandel näher zu bringen oder erzählt in ihrer aktuellen Reportage „Rabenväter“ die unterschiedlichen Geschichten von Vätern, die keinen Unterhalt für ihre Kinder zahlen wollen – notfalls mithilfe direkter Konfrontation.

2013 hat Dr. Rita Knobel-Ulrich auch eine Dokumentation über Karrierefrauen gedreht mit der Frage, warum weibliche Führungskräfte Mangelware sind. Deutlich zu erkennen: Es hat sich in den letzten Jahren nicht allzu viel getan. Weiterhin sind hauptsächlich die Mütter für die Erziehung der Kinder zuständig und geben dafür meist ihre Karriere auf um später in Teilzeit in den Beruf zurückzukehren.

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