Studie Networking Titel

Nur 25% aller Frauen betreiben aktiv Networking.

Vor wenigen Tagen hat der Büromittellieferant Viking eine neue Studie zum Thema Networking veröffentlicht. Darin wird klar deutlich: Wir Deutschen netzwerken zu wenig! Und wieder einmal sind es die Frauen, die das Potenzial von Networking zwar erkennen, es aber nicht ausreichend nutzen.

Demnach kommt die Studie zur Erkenntnis, dass zwei Drittel der Deutschen nicht netzwerken. Und das, obwohl 70% der Netzwerkenden es als wichtig und karrierefördernd einschätzen. Dabei sind die Hauptziele, Leute aus der gleichen Branche kennenzulernen (50%) und Gleichgesinnte zu treffen, die sich beruflich in einer ähnlichen Situation befinden (42%). 

Die drei beliebtesten Arten zu netzwerken sind: 

  • Arbeitskonferenzen (33%) 
  • Mit Kontakten auf LinkedIn oder Xing sprechen (32%) 
  • Soziale Events mit Kollegen (29%) 

Unter Frauen und Männern gibt es auch beim Netzwerken Unterschiede. Die schockierendste Nachricht ist, dass fast drei Viertel der Frauen nicht aktiv netzwerken; das sind 15% mehr als bei den Männern. Die Männer und Frauen, die netzwerken, finden Networking aber gleich wichtig und haben auch ähnliche Gründe und Vorgehensweisen.   

Unterschiede Frau <=> Mann

Die größten Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind: 

  • Jeder vierte Mann netzwerkt, um Personen kennenzulernen, die Personalentscheidungen treffen (Frauen: 15%) 
  • 41% der Männer netzwerken, um potenzielle Kunden zu treffen (Frauen: 32%) 
  • 37% der Frauen haben schon einmal an einem sozialen Event mit Kollegen teilgenommen (Männer: 25%) 
  • Jeder fünfte Mann war schon auf einer Rekrutierungsmesse (Frauen: 11%) und bekommt dort in 42% der Fälle auch die meisten Chancen (Frauen: 30%) 

Außerdem trifft sich mehr als die Hälfte der Männer mindestens einmal im Jahr mit beruflichen Kontakten und 44% der Frauen trifft sich mindestens einmal im Jahr mit ehemaligen Kollegen

Millennials haben die Nase vorn

Die 18- bis 34-Jährigen sind beim Networking die erfolgreichste Altersgruppe. Mit fast 60% aktiver Netzwerker schneiden Millennials (18- bis 34-Jährige) weit über dem Durchschnitt ab. 9 von 10 schätzen Networking als wichtig für ihre Karriere ein. 

Obwohl 88% der Nachwuchskräfte und Freelancer Networking als wichtig einschätzen, besuchen nur etwa ein Viertel mindestens einmal im Jahr ein Networking-Event oder ein WebinarGeschäftsführer sind dagegen in allen Networking-Bereich der Umfrage aktiver

Die Studie zeigt uns also klar auf, was wir in Zukunft zu tun haben. Wie wir Frauen am besten netzwerken, lest ihr im Beitrag

Wie Frauen erfolgreich netzwerken.


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